Regionalkonferenz Alsterland

Regionalkonferenz Alsterland

Regionalkonferenz Alsterland

Seit 2008 ist die AktivRegion Alsterland als Förderregion anerkannt. Die jetzige Förderperiode endet am 31. Dezember 2013. Da Alsterland aber auch von 2014 bis 2020 weiterhin EU-Mittel zur Verfügung stehen werden, wurde am 12. Nov. auf der gutbesuchten Regionalkonferenz in der Mehrzweckhalle Elmenhorst eine Zwischenbilanz gezogen und gemeinsam überlegt, wie sich Alsterland für die Zukunft positionieren will.
Vom Vorstand wurden bisher 48 Projekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 4,85 Mio. Euro beschlossen. Dabei konnten Landes -, Bundes- und EU-Mittel in Höhe von 1,90 Mio. € eingeworben werden. Eine Übersichtskarte zeigte die gleichmäßige Verteilung der Projekte in der AktivRegion. Steigende Projektanträge pro Jahr sind ein Indiz dafür, dass die Fördermöglichkeiten besser wahrgenommen werden. Auffällig ist bislang die geringe Anzahl von privaten Projekten. Für die ausstehenden 2 Jahre verfügt Alsterland noch über ein Projektbudget von 450.000 €.
Aber enge Förderrichtlinien, Ausschreibungs- und Vergabeverfahren sowie zum Teil hohe Auflagen be- oder verhinderten gar einige Projekte. Für die nächste Förderperiode werden daher kürzere Entscheidungswege, mehr Entscheidungsspielraum auf regionaler Ebene, Gleichberechtigung privater und kommunaler Projektträger und freie Vergabe von Aufträgen bis zu einer festgelegten Höchstgrenze gewünscht. Auch eine Steigerung der finanziellen Mittel regte Löchelt an. Hermann-Josef Thoben, Referatsleiter im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Entwicklung, referierte über das Förderprogramm 2014 – 2020 und die Zielsetzungen der neuen EU-Förderperiode.
Wie Projekte erfolgreich laufen können, zeigten Beiträge der erst im Oktober 2011 zertifizierten Natur- und Landschaftsführer sowie Lisa Brauner vom Stadtjugendring Ahrensburg, die die Ergebnisse einer von der AktivRegion geförderten Kinder- und Jugendbefragung vorstellte. Bürgermeister Andreas Gerckens stellte abschließend dar, wie sich die Gemeinde Bargfeld-Stegen für die Zukunft rüstet. Das Projekt Stormini wurde im Sommer 2011 in Bargfeld-Stegen veranstaltet, was zu einer verbesserten Kommunikation zwischen den Generationen geführt hat.
Die Jugendlichen bringen sich stärker in das dörfliche Leben ein. Gefördert wird das auch durch einen generationsübergreifenden Platz im Ortszentrum, an denen sich Menschen jeden Alters treffen und Freizeit- und Sportangebote finden, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Die Umgestaltung des historischen Dorfangers fördert zusätzlich die Wohnqualität in der Gemeinde.
Weiterhin präsentierten auf der Regionalkonferenz verschiedene Kommunen, Vereine und Sozialpartner ihre Projekte anhand von Informationsständen. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort in einem persönlichen Gespräch bei den Projektträgern zu informieren.

Kontakt, Veranstaltungen und weitere Informationen:
www.aktivregionalsterland.de

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in AktivRegionen von Melanie Otto. Permanentlink.

Über Melanie Otto

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