Kosaken in Stormarn (2) Sieker Gefecht

2013-11-s31

Mit seiner Invasion Anfang Dezember in die Herzogtümer Schleswig und Holstein wollte Karl Johann, der schwedische Kronprinz, Dänemark zwingen Norwegen an Schweden abzutreten.
Dieser Feldzug fand unter unsäglichen Mühen statt, da es bald zu schneien angefangen hatte. Lediglich Russlands hartgesottene Kosaken schienen mit dieser Witterung gut umgehen zu können, sie erschienen praktisch überall als Speerspitze der Alliierten bei Ihrem Vormarsch nach Norden.
Vom noch französisch besetzen Wandsbek griffen am Nikolaustag 1813 die Franzosen das von den Russen besetzte Tonndorf an. Deren Rückzug in den Raum Siek, nun verfolgt von Franzosen und Dänen, führte zu einem heftigen Kampf auf den Feldern zwischen Alt-Rahlstedt und Siek bzw. Meilsdorf.
Letztlich konnte auch diese Operation der Verbündeten nicht verhindern, dass die Alliierten weiter nach Norden vordrangen. Bei Bornhöved kam es am folgenden Tag zu einem weiteren Gefecht zwischen Dänen, Schleswig-Holsteinern auf der einen Seite und Schweden und Preußen auf der anderen Seite.
Trotz ihres Erfolges bei Sehestedt konnten die dänischen Streitkräfte den Marsch der Alliierten nach Norden nicht aufhalten. Letztlich blieb dem König Frederik VI. nur im Januar 1814 im Vertrag von Kiel seine Niederlage anzuerkennen und Norwegen an Schweden abzutreten.
Wer aber nun glaubte, damit wäre der Krieg im Norden zu Ende gewesen, der sah sich getäuscht, denn noch blieben verschieden Besatzungstruppen im Land. Obendrein dauerte die Belagerung von Hamburg weiter an. Der Süden Stormarns, als Teil des Belagerungsgürtels, war somit noch lange nicht von den Kriegslasten befreit. Nur langsam erholte sich das Land von diesem Krieg. Carsten Walczok

Dr. Carsten Walczok
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